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1. Der Verein "LESSER-LOEWE-Foundation" (im folgenden LLF genannt) soll die klinische Forschung, insbesondere auf biochemischem und endokrinologischern Gebiet, am Klinikum der Stadt Mannheim fördern. Der Name "LESSERLOEWE-Foundation" leitet sich her von den Namen der beiden ersten Leiter des Hauptlaboratoriums der ehemaligen Städtischen Krankenanstalten Mannheim (s. Anhang).

2. Der Sitz der LLF ist Mannheim. Die LLF soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr


Zweck des Vereins ist die Förderung der klinischen Forschung und Grundlagenforschung, sowie die Ausbildung und Weiterbildung von Ärzten, Biochemikern und Chemikern auf den Gebieten der Klinischen Chemie, Pathobiochemie und Endokrinologie. Der Satzungszweck soll insbesondere auf folgenden Wegen erreicht werden:

a) Veranstaltungen von wissenschaftlichen Vortragsreihen und Konferenzen ("LESSER-LOEWE -Kolloquium");

b) Beschaffung von wissenschaftlichen Geräten und Verbrauchsmaterialen;

c) Vergabe von Post graduierten-Stipendien an Doktoranden der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg;

d) Vergabe von Kurzzeit-Stipendien für definierte Forschungsvorhaben an Mitarbeiter des Klinisch-Chemischen Instituts;

e) Beschäftigung von technischen und wissenschaftlichen Mitarbeitern für definierte Forschungsvorhaben;

f) Unterstützung bei der Einrichtung einer medizinhistorischen Gerätesammlung; beim Ankauf historischer Instrumente; bei der Bilddokumentation bzw. bei der Herausgabe von Publikationen. 


Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Zahlungen oder Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder Vergünstigungen bevorzugt werden.


Mitglieder können natürliche und juristische Personen, Körperschaften, Verbände und ähnliche Vereinigungen werden, die sich zu den Zielen des Vereins bekennen und diese unterstützen. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung und deren Annahme durch den Vorstand.
Personen, die sich im besonderen Maß Verdienste um den Verein erworben haben, können durch Beschluß der ordentlichen Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Mitgliedschaft erlischt:

a) bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtsfähigkeit, bei Verbänden oder ähnlichen Vereinigungen durch deren Auflösung

b) durch Austritt; er muß drei Monate vor Jahresende dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.

c) durch Ausschluß; er erfolgt, sofern Mitglieder den Satzungen und Vereinsinteressen zuwiderhandeln oder das Ansehen des Vereins schädigen, durch Beschluß des Vorstandes.

Ein Ausschluß kann auch erfolgen, wenn ein Mitglied mit zwei Jahresbeiträgen in Verzug ist.


Von den Mitgliedern kann ein Jahresbeitrag erhoben werden. Seine Höhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Er wird zu Beginn des Geschäftsjahres fällig.
Außer dem Jahresbeitrag können Spenden an den Verein geleistet werden.


Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt. Sie wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied geleitet.

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes, des Kassenberichts und des Berichts der Rechnungsprüfer;

- Entlastung des Vorstandes;

- Wahl der Mitglieder des Vorstandes auf die Dauer von drei Jahren;

- Wahl der Mitglieder des Kuratoriums auf die Dauer von drei Jahren auf Vorschlag des Vorstands;

- Bestellung von zwei Rechnungsprüfern, die nicht dem Vorstand angehören, für jeweils zwei Geschäftsjahre.
 
Anträge zur Satzungsänderung müssen den Mitgliedern im Wortlaut mit der Tagesordnung zugesandt werden.

Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern das Gesetz nichts anderes vorschreibt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand die Einberufung für erforderlich hält. Sie ist einzuberufen, wenn sie von mindestens 10 % der Mitglieder des Vereins unter Angabe der Gründe für erforderlich gehalten wird.

Mitgliederversammlungen werden durch den Vorsitzenden des Vereins mindestens drei Wochen vor Beginn schriftlich unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Beschlußprotokoll zu führen, welches vom Vorsitzenden und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.


Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus. Er führt die laufenden Geschäfte und beschließt über die satzungsgemäße Verwendung der Mittel des Vereins. 

Die Einberufung von Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand beschließt mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand amtiert bis zur Wahl eines neuen Vorstands.

Der Verein wird von dem Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Jeder von ihnen vertritt allein.


Der Vorstand wird bei seiner Tätigkeit von einem Kuratorium beraten und unterstützt.Es besteht aus höchstens 16 Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Vorstand kann in Ergänzung hierzu bis zu 4 weitere Mitglieder auf die Dauer von je 3 Jahren berufen. Die Beiratsmitglieder brauchen nicht Mitglied des Vereins zu sein.


Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung. Der Auflösungsantrag muß mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder angenommen werden. Bei der Auflösung fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Mannheim, mit der Auflage, es für Zwecke der Krankenversorgung zu verwenden.
Mitgliederversammlungen werden durch den Vorsitzenden des Vereins mindestens drei Wochen vor Beginn schriftlich unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen.